AG Heimatmuseum Frankfurt-Bergen-Enkheim e.V.

Mit Umzug von Bockenheim in den Stadtteil Bergen-Enkheim im Jahr 2015 kam ich in Kontakt zum Heimatmuseum des Ortsteils, das damals noch im Alten Berger Rathaus residierte. Wenig später musste das Alte Rathaus wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Die Substanz des Museums ist seitdem ausgelagert. Der ganze Ort hofft auf ein baldiges Ende der Rathaussanierung und auf die Wiedereröffnung des Museums.

Ich wirke seit 2016 in der Arbeitsgemeinschaft Heimatmuseum mit, bin Mitglied des Vorstands und mit der Aufgabe „Kommunikation“ betraut. Dazu gehört der Aufbau und Betrieb der Webseite des Vereins und die Redaktion des dreimal jährlich erscheinenden Vereinsorgans „Spilhus“, das mit 750 bis 1.000 Exemplaren im Stadtteil verbreitet wird.

Link auf www.heimatmuseum-be.de


Bergen-Enkheim unterm Hakenkreuz, ein Beitrag zur Ortsgeschichte

Seit 16. Dezember ist das Buch „Bergen-Enkheim unterm Hakenkreuz“ im Bergen-Enkheimer Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich.

Buchvorstellung am 30. Januar 2025

Buchvorstellung am 30. Januar 2025 im Heimatmuseum

Artikel Spilhuis 72, März 2025

Über dieses Buch: die Aufgabenstellung

Für Bergen-Enkheim gilt, dass die Nazizeit zu den sehr schlecht erschlossenen Abschnitten der Ortgeschichte gehört. Während zahlreiche Gebiete der fast 1000-jährigen Ortsgeschichte durch Bergen-Enkheimer Lokalhistoriker durchaus detailliert behandelt worden sind, hat sich die kurze, aber einschneidende und verheerende Herrschaft der Nationalsozialisten zwischen Januar 1933 und April 1945 bisher einer Ereignisrekonstruktion und Wertung weitgehend entzogen.

Damit soll das Verdienst der älteren Publikationen des Pfarrers Karl Wessendorft und Helmut Ulshöfers, die das Schicksal der jüdischen Gemeinde Bergen-Enkheims weitgehend aufgeklärt haben, in keiner Weise geschmälert sein. Das waren sehr verdienstvolle und mutige Statements zu einer Zeit, als die Täter oder deren nächsten Nachkommen noch lebten. Aber diese Arbeiten konzentrierten sich auf das furchtbare Schicksal des kleinen jüdischen Einwohnersegments, sind Opfergeschichte, nicht Ortsgeschichte bzw. nur ein Aspekt derselben.

Was die Ortsgeschichte der Jahre unter dem Hakenkreuz selbst angeht, herrscht dichter Nebel. Keine Publikation behandelte bisher die Vorgänge bei der „Machtergreifung“ in Bergen-Enkheim in den ersten Monaten des Jahres 1933, rekonstruierte die Etablierung einer neuen Gemeindeverwaltung und ihr Wirken in allen einschlägigen Aspekten des Verwaltungshandelns, deckte die Herrschaftsmechanismen der Nazis, ihrer Parteigliederungen und führenden Personen auf, beschrieb die totalitäre Formierung des Ortes in einem neuen Alltag, bei dem mitzumachen viele Bürger, die „gleichgeschalteten“ Vereine und die Kirchen gewillt wie genötigt waren.

Weiter: Was ist bekannt über die wirtschaftliche Entwicklung vor und während der Nazizeit und ihre Wirkung auf die Lebensverhältnisse der Gewerbetreibenden und Erwerbstätigen in Bergen-Enkheim? Wie groß war die Arbeitslosigkeit vor 1933? Wie entwickelte sich die Beschäftigung in den Jahren ab 1933?

Was einzelne Gewerbezweige angeht, liegen Einzeldarstellungen vor zur Lederwarenindustrie, zur Landwirtschaft und zum Obstbau in Bergen-Enkheim, die auch die Nazijahre streifen, ohne sie explizit und kritisch zum Thema zu machen.

Und nicht zuletzt: wer waren die Täter, die führenden Nazis, wer die Nutznießer an der Enteignung und Ausraubung der Juden vor deren Vertreibung oder Vernichtung? Wer waren die Protagonisten und Scharfmacher des Judenhasses? Fanden sie ihre Strafe?

Relevante Sachgebiete und Einzelergebnisse

• Die Bevölkerungsentwicklung einschließlich der des jüdischen Bevölkerungsteils wurde systematisch von 1871 bis 1945 rekonstruiert aus vorliegenden, aber verstreuten oder schwer zugänglichen Quellen.

• Die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes und seiner Bevölkerungsklassen wurde wesentlich umfassender als bisher vorliegend nachgezeichnet. Eine zunehmende Dauerarbeitslosigkeit am Ort schon in den Jahren ab 1924 sowie der Umfang der Arbeitslosigkeit während der großen Depression ab 1929 wurde (wenn auch ohne Zahlenmaterial der Arbeitsverwaltung) ermittelt.

• Die von den Menschen am Ort als große Erfolgsgeschichte erlebte Entwicklung von Beschäftigung und Einkommen in den ersten Jahren der NS-Diktatur bis Kriegseintritt wurde u.W. erstmals beschrieben.

Landwirtschaft und Obstbau samt ihren Organisationen und deren Interessenpolitik wurde erschlossen und in den Kontext der nationalsozialistischen Agrar- und Ernährungspolitik gestellt.

• Der neue Alltag unterm Hakenkreuz konnte angesichts der reichlich vorliegenden Quellen lebendig dargestellt werden. Er besteht aus einer steten Folge von traditionellen Festen, neuen Staatsfeiertagen, Siegesfeiern und Parteiaktionen; Sammelaktionen, Aufmärschen, Fackelzügen, Gemein-schaftsempfang von Führerreden aus Berlin und abschließenden Festen mit „deutschem Tanz“.

• Die Kommunalpolitik wurde für die Jahre vor 1933 grob, für die Jahre unter dem Hakenkreuz wesentlich detaillierter und u.W. erstmalig rekonstruiert. Die verantwortlichen Personen sind ermittelt, die Finanzen sind ansatzweise erschlossen. Die NS-Ortsverwaltung nutzt die Konjunkturhilfen für die Ortsentwicklung. Die Geschichte des Volkshauses ist nun lückenlos rekonstruiert. Lücken für die Zeit ab 1941 bleiben bestehen.

• Die Anfänge der NSDAP-Ortsgruppe, die Machtergreifung der Nazis und die sog. Gleichschaltung in Bergen-Enkheim sowie das weitere Wirken der NSDAP am Ort konnten erstmalig und weitgehend rekonstruiert werden.

Führende Personen der NSDAP sind überwiegend bekannt geworden. Das Parteileben in den Untergliederungen und das Wirken der Blockwarte bleibt jedoch undeutlich. Dokumente der Partei sind vernichtet. Dennoch existieren Mitgliederlisten der NSDAP-Ortsgruppe mit 71 Namen (1932) und eine weitere mit 398 Namen und Adressen (1946).

• Die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung des jüdischen Bevölkerungsteils wurde aus vorhandenen Quellen nachgezeichnet. Hier ist wenig neuer Wissensstand entstanden, jedoch wurde der vorhandene rekapituliert und in den Kontext der Ortsgeschichte unterm Hakenkreuz gestellt. Nach wie vor ist ungeklärt, in wessen Hände zu welchen Konditionen der umfangreiche jüdische Besitz gekommen ist. Die Rekonstruktion dieses diffizilen Gegenstands steht aus.

• Das Schicksal der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter wurde aus zwei vorhandenen Quellen in einen nun widerspruchsfreien Zusammen-hang gestellt.

• Die Verfolgung und ggfls. Vernichtung der politischen Gegner der Nazis am Ort liegt weiterhin im Nebel. Informationssplitter wurden aufgespürt. Es bleibt undeutlich, ob tatsächlich nur Wenige betroffen waren und warum von betroffener Seite (also überwiegend der KPD) nicht mehr Erinnerungsma-terial entstanden ist.

• Die Kriegsjahre in Bergen-Enkheim sind u.W. noch nirgends so detailliert beschrieben worden, weil der Verfasser auf Dokumente von Zeitgenossen zurückgreifen konnte.

• Die ersten Monate nach dem Sturz der NS-Herrschaft (1945 / 1946) und die erste Aufarbeitung der Verbrechen sind ein sehr wenig bekannter Teil der Ortsgeschichte, der hier u.W. erstmals beschrieben wurde. Ein neuer kommissarischer Bürgermeister kommt. Die NS-Aktivisten werden zur Trümmerräumung zwangsverpflichtet.


Vom Weinberg zum Villaberg

Die Geschichte des Berger Hangs von den Jahrhunderten des Weinbaus über die Obstbauzeit bis zur Wohnbebauung der Jetztzeit

Nach Abzug der Römer senken sich vier dunkle Jahrhunderte über den Platz, bis in fränkischer Zeit ab ca. 750 erste Ortschaften in der Umgebung nachweisbar sind (Vilbel 748). Für Bergen gilt eine Schenkungsurkunde über Ackerland und Weinberge von 1057 als erster urkundlicher Existenznachweis.

Der Weinbau bedeckt vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit den Südhang des Berger Rückens zwischen Seckbach und Hochstadt. Bergen und Enkheim sind nun auch Weinbaudörfer. Erst die Industrialisierung und die Reblaus beenden um 1900 den Weinbau. Obstbau wird nun vorherrschend, bis auch er der Bevölkerungsexpansion der Wirtschaftswunderzeit weichen muss. Aus ehemaligen Weinbergen und Streuobstflächen werden Wohngebiete.

Meine Broschüre „Vom Weinberg zum Villaberg“ (2022) beschreibt den Wandel des Berger Südhangs vom Mittelalter bis in die Jetztzeit.

Buchvorstellung am 16. September 2022

Buchvorstellung am  16.09.2022 im Heimatmuseum Bergen-Enkheim

Artikel vom 24.09.2022 Frankfurter Neue Presse
 

Über diese Broschüre

Die Broschüre „Vom Weinberg zum Villaberg“ schildert die Wandlungen des Herzstücks des Berger Hangs, den Lagen „Unter der Schönen Aussicht“. Zu diesen rechnen wir ein Gebiet, das heute von den Straßen Im Sperber, der Röhrborngasse, der Riedstraße und dem Fritz-Schubert-Ring umgrenzt wird.

Der Verfasser untersucht, welche politischen, wirtschaftlichen, klimatischen und sozialen Umstände diese Wandlungen bewirkten. Damit fällt der Blick zwangsläufig auch auf weitere Ortsteile sowie auf die Entwicklung Bergen-Enkheims und seiner Bewohner insgesamt. Auch hier gab es fundamentalen Wandel. Insofern ist diese Abhandlung auch ein kleines Stück Orts- und Sozialgeschichte aus der Hand und Sicht eines vor noch nicht langer Zeit aus „Nieder-Frankfurt“ Zugezogenen.

Die Gliederung folgt den drei historischen Phasen der Entwicklung am Berger Hang: derlangen Weinbergzeit, derkürzeren Obstbauzeit und der gegenwärtigen Zeit der Wohnbebauung, der „Villazeit“.

Der Hang „Unter der Schönen Aussicht“ zeigt sich als ein besonderer Ort. Dort liegen die ersten römischen Weinberge, dort beginnt der Weinbau erneut in fränkischer Zeit, aber dort endet er auch für immer um 1909. Dann ist dieses Hangstück Streuobstwiese. Direkt unter der Schönen Aussicht liegt die letzte Zuflucht der Obstbäume vor der ringsum vorgedrungenen Bebauung. Im Jahrzehnt ab 1990 wird auch sie erobert. Aus Weinberg wurde Streuobsthang und ist nun Villaberg geworden. Die Wandlung des Berger Hangs vom Weinberg über die Streuobstanlage zum Ort gehobener Wohnbebauung ist nun ebenso abgeschlossen wie die Wandlung Bergen-Enkheims vom römischen vicus über die mittelalterliche Villikation über das Dorf mit Amt über die selbständige Kleinstadt bis hin zum Stadtteil einer Großstadt im Rhein-Main-Gebiet.

Relevante Sachgebiete und Einzelergebnisse

• Rekonstruktion der Bergen-Enkheimer Weinbauzeit (Jahre ca. 900 bis 1909) unter Auswertung historischer Parzellenregister und Kataster. Die extreme Kleinteiligkeit der Parzellen und der Besitzverhältnisse als Entwicklungshemmnis und Wettbewerbsnachteil des Weinbaus.

• Enkheim, nicht Bergen ist das Zentrum des Weinbaus. 2000 Berger Weinstöcke werden 1782 nach Baden verkauft und begründen am Durbacher Klingelberg – gefördert durch den Markgrafen von Baden -  den badischen Qualitätsweinbau bis auf den heutigen Tag. Ein Mann von diesem Kaliber fehlte im Hanauer Land.

• Zwei Enkheimer Bauern profitieren von der Auflösung des Klosters Arnsburg: sie erwerben 1813 den Mönchhof und die Arnsburger Zehntrechte auf 96 Moren Weinberge; ein höchst unstandesgemäßes Ereignis.

• Kritische Untersuchung der Ursachen des Niedergangs des Weinbaus im 19.Jhd. Der Ort verpasst den Wandel zum Qualitätsweinbau. Die Überwindung der Kleinteiligkeit und Zersplitterung gelingt nicht. Eine Winzergenossenschaft entsteht nicht. Die Reblaus ist mitschuldig, aber „Casella“ ist unschuldig.

• Rekonstruktion der Obstbauzeit (ca. 1820 bis 1960). Der frühe Höhepunkt im Kaiserreich. Der Obst- und Gartenbauverein Bergen-Enkheim als Quasi-Genossenschaft und Vermarktungsagent. Wie im Weinbau: durch Kleinteiligkeit der Parzellen und der Besitzverhältnisse verliert der Berger Obstbau den Wettbewerb mit dem Plantagenobst. Der Kirschenmarkt als letztes Aufbäumen. Große Ironie: die Nazis planten eine flurbereinigte Muster-Obstplantage am Hang; der Kriegsverlauf macht die großen Plane zunichte.

• Die starke Bevölkerungszunahme in Bergen nach 1945 macht den Wohnungsbau und den Ausbau der Infrastruktur zur Daueraufgabe der Ortsverwaltung. Der Wohnungsbau frisst die mittlerweile unrentablen Streuobstwiesen. Der Berger Hang unter der Schönen Aussicht wird bevorzugtes Baugebiet. Die Schule am Hang als Symbol des Zusammenwachsens von Bergen und Enkheim. Der schrittweise Baufortschritt in den Jahren 1950 – 1980. Die Bebauung der letzten grünen Insel in der Lage im Steinchen.

• Die Broschüre versammelt umfangreiches und wenig bekanntes Bildmaterial und enthält Zeittafel, Literaturverzeichnis und Bildnachweis.
 


Wetterau und Bergen in römischer Zeit

Was wir wissen und was wir vermuten dürfen. Eine Aufarbeitung.

Bergen-Enkheim erfreut sich einer landschaftlich reizvollen und fruchtbaren näheren Umgebung, die schon in prähistorischer Zeit menschliche Ansiedlung begünstigt hat (200.000 Jahre alter Faustkeil von Bergen, jetzt Museum für Archäologie Frankfurt). Die Hohe Straße, heute populärer Wander- und Fahrradweg mit besten Ausblicken, war schon lange vor den Römern ein „Altweg“ der Kelten und Germanen. Die Römer selbst betrieben in ihrer Zeit (90 – 270 n.Chr,) rund um Bergen ca. 10 Landgüter; insgesamt gab es „hinter dem Limes“ ca. 250 römische Gutsbetriebe.

Mit dieser römischen Geschichte der Wetterau und des Platzes Bergen beschäftigt sich meine Broschüre „Die Wetterau und Bergen in römischer Zeit“ (2017 und 2. erweiterte Auflage 2019).

Buchvorstellung am 13. September 2018

Buchvorstellung "Wetterau und Bergen in römischer Zeit"

Über diese Broschüre

Bergen ist ein historisch interessanter Ort. Bedingt durch die Vorzüge der Lage und die fruchtbare Erde waren Berger Rücken und Enkheimer Ried seit der Steinzeit das Ziel von Siedlern. Schon zur Zeit der Kelten kreuzten sich in Bergen zwei Fernwege in Nord-Süd- sowie in West-Ost-Richtung, letzterer die „Hohe Straße“.

In römischer Zeit schützt ein Kastell am Platz der heutigen Schelmenburg die Grenze und das Wegekreuz für ein Jahrzehnt. Ein Dutzend große Landgüter mit jeweils ca. 80 ha bewirtschafteter Fläche entstehen ab dem Jahr 90 auf dem Berger Rücken und existieren bis zum Limesfall im Jahr 260. Sie beliefern über ein gut ausgebautes Straßennetz sowie über die Flüsse Nidda und Main die regionalen Märkte. An der Marktstraße – damals wie heute die Schlagader Bergens – muss man sich Handwerke und Vergnügungen vorstellen. Am Berger Hang entsteht der Weinbau.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich im Heimatmuseum Bergen zahlreiche Funde aus Steinzeit, Keltenzeit und römischer Zeit sammeln konnten. Die Funde und die damit verbundenen Kenntnisse über die Zeit verdanken sich engagierten Heimatforschern, vor allem Georg Wolff aus Hanau sowie Heinrich Bingemer und Werner Henschke aus Bergen.

Will ein geschichtsinteressierte Bürger – sei er „Alteingesessener“ oder „Neubürger“ wie der Autor – Näheres über die Geschicke Bergens in der Zeit vor und unter den Römern erfahren, so stößt er in eine Lücke. Es gibt zwar kleinere und größere Abhandlungen aus älterer Zeit, die aber nur mit Aufwand aufzuspüren sind und nicht immer als zugängliche Publikationen vorliegen. Eine aktuelle, zusammenfassende Darstellung fehlt bislang. Mit der vorliegenden Broschüre will der Autor diese Lücke schließen.

Relevante Sachgebiete und Einzelergebnisse

• Rekonstruktion und grafische Darstellung des Wegenetzes, der Fundstellen
   und Ansiedlungen in der Wetterau und um Bergen in vorgeschichtlicher und
   keltischer Zeit.

• Die Römer in Mainz und in der Wetterau: 100 wechselvolle und kriegerische
   Jahre zwischen 15 v. Chr. und dem Jahr 85 (Errichtung des Limes). Kastelle,
   Straßennetz, Feldzüge. Das Römerkastell in Bergen (Jahre 75 - 85). Bergen
   am Schnittpunkt wichtiger Fernverbindungen.

• Verwaltungsaufbau der Provinz. Die Landkreise hinter dem Limes.
   Landvermessung und Landvergabe. Errichtung von ca. 250 Landgütern in
   der Wetterau, ca. zwölf in und um Bergen.

• Rekonstruktion und grafische Darstellung von Wegenetz, Gebäuden und
   Landgütern am Platz Bergen, auf dem Berger Rücken und im Enkheimer Feld
   in römischer Zeit.

• Das Landgut „Auf dem Keller“ – eine exemplarische Beschreibung.
   Die Wirtschaftsweise römischer Landgüter, der produktivsten Landwirtschaft der
   Antike. Absatzmärkte der Berger Landgüter, Transportmittel und Verkehrswege.
   Der frühe Weinbau.